Aufstellungen


Durch neue Sichtweisen auf schwierige Situationen zeigen sich unerwartete Lösungen und Erkenntnisse.


Das systemische Aufstellen eröffnet neue Möglichkeiten und Wege die Dinge anzuschauen, die uns belasten.
Und da gibt es viele Möglichkeiten: beruflicher Misserfolg, Beziehungsprobleme, häufige Unfälle oder eben Krankheiten.
Besonders unerklärliches auffälliges Verhalten, z.B. von Kindern oder auch Haustieren, sind ein Hinweis auf Störungen im System.

Durch die beim Aufstellen neu gewonnenen Erkenntnisse und die in uns umgewandelte Einstellung zu den Dingen wird der Weg frei für positive Veränderungen und neue Möglichkeiten zeigen sich.

Eine persönliche Aufstellung biete ich in Einzelsitzungen an.
Auf Wunsch arbeite ich gerne auch mit Gruppen.

*Familien-Stellen nach Hellinger

Das Familienstellen nach Bert Hellinger ist eine relativ junge Methode, die ab Mitte der 1990er Jahre sehr populär wurde. Verglichen mit anderen therapeutischen Methoden führt sie in kürzester Zeit zu verblüffenden Erfolgen.       ....

Beim Familienstellen geht es fast immer darum, das Menschen mit ausgeschlossenen Personen aus ihrem System verstrickt sind, was leidvolle Folgen für sie selbst und andere bedeutet. Es geht um gestörte Ordnungen, die wieder in Ordnung gebracht werden wollen, sei es die Ordnung vom Geben und Nehmen ("offene Rechnungen"), die Ordnung der Rangfolge und die Ordnung des gleichen Rechts auf Zugehörigkeit. Ob solch eine Verstrickungen vorliegt, dafür gibt es vielerlei Anzeichen. Jede Krankheit ist es wert darauf untersucht zu werden, ob sie ein Zeichen für eine Verstrickung ist. Wo immer jemand es sich schlecht gehen lässt haben wir solch ein Anzeichen. Und man kann es sich auf sehr vielfältige Weise schlecht gehen lassen: beruflicher Misserfolg, einen Betrieb in die Pleite führen, häufige Unfälle oder eben Krankheiten. Jedes unerklärliche auffällige Verhalten, insbesondere von Kindern, ist ein solches Zeichen.

Die üblichen psychologischen Erklärungen wie: "Das kommt daher, dass der Vater immer so streng war" sind oberflächlich und helfen nicht weiter. Mehr noch: Sie lenken vom wesentlichen ab. Und außerdem: Wo immer jemand angeklagt wird, wird (schon wieder) jemand ausgeschlossen. So wird das Elend nicht behoben, sondern verlängert.

Was merkwürdiges Verhalten ist, dafür schult die Aufstellungspraxis selbst den Blik. Es gibt ein "natürliches" Verhalten von Kind zu Eltern und von Eltern zu Kind. Natürlich, das bedeutet nicht, das es in der Realität der Normalfall wäre. Weit entfernt.  Es meint dasjenige Verhalten, von dem sich in Aufstellungen zeigt, dass es allen Beteiligten wohltut. So kümmern sich Eltern natürlicherweise liebevoll um ihre Kinder, geben ihnen Halt und Orientierung. Ist das in der Realität nicht der Fall, stellt sich die Frage: Was hindert sie daran? Das herauszufinden (und aufzulösen) wäre ein Fall für eine Aufstellung.

 * Auszug aus der Hellinger Zeitschrift - Ausgabe 01/2010